Mit unseren 18 Tipps endlich Selbstliebe lernen

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Vielleicht standest du auch schon einmal vor dem Spiegel und hattest Zweifel an dir selbst. Möglicherweise dachtest du: „Meine Nase ist viel zu groß und ich mag meine breiten Oberschenkel nicht.“ Bist du mit deinem Äußeren zufrieden, sind es eventuell andere Eigenschaften, mit denen du nicht einverstanden bist.

Dann glaubst du beispielsweise, dass du alles falsch machst, zu ruhig oder zu aufbrausend oder nicht humorvoll genug bist. Es gibt zahlreiche Gründe, aus denen du dich vielleicht nicht magst. Dabei ist es wichtig, dass du dich selbst großartig findest. Damit dies gelingt, verraten wir dir, wie du Selbstliebe lernen und somit noch glücklicher werden kannst.

Warum Selbstliebe wichtig ist

Was bedeutet es, glücklich zu sein? Die Antwort darauf ist einfach. Es ist vor allem die Liebe zu dir, die zu einem schönen Leben beiträgt und dieses in eine positive Richtung lenkt. Magst du dich, fühlst du dich innerlich besser und trittst selbstbewusster auf. Gedanken, die dir nicht gut tun, verschwinden nach und nach.

Gleichzeitig öffnest du dich für andere Menschen. Dadurch bist du zum einen mit dir selbst im Reinen, knüpfst vielleicht neue Freundschaften und kannst eventuell sogar die Liebe finden, ohne sie zu suchen. Auch du kannst Selbstliebe erlernen und dich mögen, wie du bist.

Wir haben für dich ein paar Tipps zusammengestellt, die dir erklären,  warum es wichtig ist, dass du dich selbst fantastisch findest.

Selbstliebe macht dich zufriedener

Bist du dir gegenüber zu kritisch, kreisen deine Gedanken womöglich regelmäßig um deine – vermeintlichen – Fehler. Auf diese Weise bekommst du schlechte Laune und bist womöglich unkonzentriert. Gleichzeitig trittst du wahrscheinlich unsicher auf, hast Angst etwas Falsches zu sagen und zu deiner Meinung zu stehen.

Hast du jedoch Selbstliebe gelernt, stehst du zu einhundert Prozent hinter dir. Du vertrittst selbstsicher, was du denkst und fühlst und kannst komplett du selbst sein. Daneben bist du glücklicher und entspannter. Stress kann dir kaum etwas anhaben und du kannst auch mit schwierigen Situationen wie einem Streit besser umgehen. Hinzu kommt, dass ungerechtfertigte Kritik von anderen Menschen an dir abprallt.

Eventuell hast du auch schon den Rat „Liebe dich selbst, dann lieben dich auch andere“ gehört. Tatsächlich wirkst du auf andere sympathischer und anziehender, wenn du mit dir selbst im Reinen bist. Hast du ein Date und bist unsicher, merkt dies dein Gegenüber – ebenso wie ihm nicht verborgen bleibt, wenn du dich magst.

Außerdem fällt es dir leichter, Liebe zu empfangen und diese zuzulassen. Du weißt schließlich, dass du ein toller Mensch bist, der es wert ist, geliebt zu werden.

Liebst du dich selbst, kommt auch die Liebe anderer zu dir

Auch wenn du erst einmal nicht die große Liebe findest, ist dies nicht schlimm. Da du voller Liebe zu dir selbst steckst, bist du nicht darauf angewiesen, Zuspruch von einem anderen Menschen zu erhalten. Das führt dazu, dass du auf der Partnersuche nur dann eine Beziehung eingehst, wenn es wirklich passt – und nicht, weil du dir sehnlichst wünschst, geliebt zu werden.

Wahrscheinlich denkst du jetzt „Theoretisch weiß ich, dass ich mich selbst lieben sollte, aber wie stelle ich das praktisch an?

Wir unterstützen dich dabei, zu dir selbst zu finden und geben dir im Folgenden 18 hilfreiche Tipps für mehr Selbstliebe.

1. Lerne dich kennen

Damit du jemanden lieben kannst, musst du ihn zunächst kennenlernen. Dies ist in jeder Beziehung der Fall – auch in der zu dir selbst. Finde heraus, wer du wirklich bist, was dich glücklich, wütend und traurig macht. Beobachte dich im Alltag und konzentriere dich darauf, wie du in bestimmten Situationen reagierst.

Dabei findest du zahlreiche Eigenschaften, die du zu lieben lernst. Mache dir klar, dass Du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass es dir gut geht und du zufrieden bist. Nur dann kannst du auch für andere da sein.

2. Sieh in den Spiegel und sage dir selbst, dass du dich liebst

Eine schöne Angewohnheit, ist es, wenn du ein neues Ritual in deinen Alltag einbaust. Stelle dich vor den Spiegel, betrachte dich und sage dir aus ganzem Herzen, dass du dich liebst. Entdecke Eigenschaften an dir, für die du dankbar bist und stelle diese in Relation zu Dingen, die du – noch – nicht an dir magst.

Vielleicht stört dich dein hervorstehendes Kinn, liebst dafür aber deine wunderschönen Haare. Möglicherweise magst du deine Nase nicht, bist dafür jedoch auf deine leuchtend-blauen Augen stolz.  Auf diese Weise erkennst du, was du bereits an dir schätzt und bist einen großen Schritt in Richtung Selbstliebe gegangen.

3. Sei dankbar

Dankbarkeit macht glücklich und zeigt dir zugleich, wie toll dein Leben ist. Frage dich jeden Abend, wofür du dankbar bist. Das können deine beste Freundin, deine wunderbare Familie oder dein Job sein. Dankbar kannst du aber auch für die Person sein, die dir den Koffer die Treppe hochgetragen oder dich auf der Straße nett angelächelt hat.

Genieße auch die kleinen Momente des Alltags. Dusche morgens ausgiebig mit einem duftenden Duschgel, koche dir abends ein leckeres Essen oder schaue eine Folge deiner Lieblingsserie an. Schreibe auf, wofür du dankbar bist, damit du die vielen großartigen Dinge in deinem Leben vor Augen hast.

4. Lobe dich selbst

Wahrscheinlich freust du dich, wenn dir deine Freunde oder die Familie ein Kompliment machen. Warum aber solltest du warten, bis andere dir schmeicheln? Lobe dich stattdessen auch mal selbst und wertschätze Dinge, die du gut gemacht hast. Vielleicht hast du eine Prüfung bestanden oder bei der Arbeit eine tolle Präsentation gehalten. Sei stolz auf dich und deine Leistung.

5. Schreibe Tagebuch

Manchmal fällt uns einfach nicht auf, wie toll wir sind. Viele unserer guten Eigenschaften und schöne Momente gehen im Alltag unter. Gewöhne dir daher an, Tagebuch zu führen und aufzuschreiben, was dich beschäftigt und welche Situationen dich bewegt haben.

Dies führt dir vor Augen, welch großartiges Leben du hast und dass der Mensch, der du bist, einen großen Teil dazu beiträgt. Nimm das Tagebuch regelmäßig zur Hand, um Einträge von Tagen zu lesen, an denen es dir besonders gut ging. Das hebt zugleich die Laune an.

6. Lache und lächle

Wenn du lachst, hast du gute Laune. Gewöhne dir an, auch dann zu lachen und zu lächeln, wenn dir gerade nicht danach ist. Psychologen sagen, dass deine Körpersprache einen Einfluss auf deine Gedanken hat. Lachst du, glaubt dein Gehirn automatisch, dass du fröhlich bist – selbst dann, wenn dies bis eben nicht der Fall war.

Verstehe uns nicht falsch. Du sollst natürlich nicht deine wahren Gefühle unterdrücken. Es ist vollkommen ok, wenn du manchmal wütend bist oder weinen musst.

Liebe selbst erlernen

7. Sei hilfsbereit

Es macht glücklich, anderen Menschen zu helfen und für sie da zu sein. Sei hilfsbereit und unterstütze deine Liebsten. Gebe Freunden, denen es gerade nicht gut geht, einen Ratschlag und höre ihnen zu.

Zudem kannst du auch  fremden Menschen deine Hilfe anbieten. Vielleicht wohnt in der Nachbarschaft eine alte Dame, die sich freut, wenn du wöchentlich für sie einkaufen gehst. Dadurch fühlst du dich gut und kann auf diese Weise Selbstliebe erlernen.

8. Umgebe dich mit Menschen, die dich mögen

Es gibt Personen, die uns nicht gut tun – etwa, weil sie dazu neigen, uns zu kritisieren oder alles schlecht reden, was wir mögen. Halte dich von diesen Menschen möglichst fern und umgebe dich nur mit Personen, die du magst und die dich aufbauen.

Freundschaften – und gesunde, soziale Kontakte im Allgemeinen –  tun deiner Seele gut und können sogar Depressionen vorbeugen. Hinzu kommt, dass du noch mehr Gründe dafür hast, zu lächeln und dem Leben positiv entgegenzutreten.

9. Verwöhne dich selbst

Manchmal müssen wir uns selbst verwöhnen. Kaufe dir beim Konditor um die Ecke ein süßes Stück Torte und einen Latte Macchiato oder gehe mal wieder ins Kino. Natürlich darfst du dir auch die tolle Markentasche kaufen, auf die du schon seit Jahren ein Auge geworfen hast.

Übertreibe jedoch nicht. Gerade größere Anschaffungen sollten eine Ausnahme sein und nicht zur Normalität werden. Dann gewöhnst du dich an diese und der Verwöhn-Effekt wird schwächer. Außerdem wird es dir auch dein Geldbeutel danken.

10. Meditiere

Um zu dir selbst und dein Innerstes zu finden, bietet sich eine regelmäßige Meditation an. Suche dir einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist und nimm dir Zeit für deine Meditation. Schließe die Augen und entspanne dich.

Gute Meditationen findest du beispielsweise im Internet oder in Meditations-Apps. Auch beim Spazierengehen im Park oder dem Wald, kannst du wunderbar meditieren – dank entsprechender Geh-Meditationen.

11. Treibe Sport

Sport hilft dir, den Kopf frei zu bekommen und macht dich fit. Angestaute Wut kannst du wunderbar beim Auspowern herauslassen. Darüber hinaus gibt das Training dir ein gutes Gefühl, da du weißt, dass du etwas für deine Gesundheit getan hast. Darüber hinaus schenkt dir Sport wichtige Me-Time, in der du dich ganz auf dich selbst konzentrierst.

12. Lege einen Wellnesstag ein

Wellness ist herrlich entspannend und hilft dir ebenso dabei Selbstliebe zu lernen. Nimm dir Zeit für dich selbst und gönne dir eine wohltuende Gesichtsbehandlung und eine Massage. Gehe zum Frisör und probiere eine neue Frisur aus, an die du dich bisher noch nicht herangetraut hast. Auch ein Vollbad in den eigenen vier Wänden kann helfen, zu dir selbst zu finden.

13. Versuche nicht, perfekt zu sein

Niemand ist perfekt. Tatsächlich wirken kleine Macken sympathisch und machen einen Menschen authentisch. Versuche, dich selbst zu akzeptieren – mit all deinen Eigenarten. Du musst nicht perfekt sein, um dich selbst lieben zu können.

Sage dir, dass es keine offiziellen Vorgaben dafür gibt, was perfekt ist und was nicht. Sei nicht zu hart zu dir und kritisiere dich nicht unnötig. Es ist nicht schlimm, wenn dir der Auflauf für deine Freunde nicht gelungen ist. Und es ist kein Problem, dass du heute mal keine Lust auf Sport hattest. Jeder von uns macht auch mal Fehler. Im Nachhinein tun uns diese meist leid und wir verstehen nicht mehr, was uns damals durch den Kopf ging.

Mache dir keine Vorwürfe, wenn du einen Fehler gemacht und dich falsch verhalten hast. Verzeihe dir selbst. Wahrscheinlich hat die andere Person die Situation schon wieder vergessen und sie nie ernst genommen.

14. Schließe mit deiner Vergangenheit ab

Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, warum es dir nicht leicht fällt, dich selbst zu lieben. Diese könnten sein:

  • Deine Eltern haben dir als Kind nicht genug Liebe geschenkt.
  • Deine Eltern wollten, dass du perfekt bist und haben kleinste Fehler nicht toleriert.
  • Du hast früh Kritik durch andere erfahren – zum Beispiel, weil du in der Schule gemobbt wurdest.
  • Du hast eine Beziehung hinter dir, in der du nicht ausreichend geliebt oder stark kritisiert wurdest.

Versuche, mit diesen Erlebnissen aus deiner Vergangenheit abzuschließen. Dass Andere dir nicht genügend Liebe zukommen lassen, bedeutet nicht, dass du es nicht wert bist, geliebt zu werden. Diese Situationen haben dich wachsen und stärker werden lassen. Sie sind lange vorbei und spielen heute keine Rolle mehr.  Schließe Frieden damit und verzeihe den Menschen.

15. Nimm die Meinung anderer nicht wichtig

Vielleicht erinnerst du dich noch heute an diesen peinlichen Moment in deinem ersten Job. Du hast die witzige E-Mail, die an deinen Lieblingskollegen gerichtet war, ausgerechnet dem grummeligen Chef geschickt. Möglicherweise hat dir schon einmal ein fremder Mensch auf der Straße zugerufen, dass dein Kleid dir nicht steht.

Und dann gab es da eventuell den Moment, als du im Restaurant gestolpert bist und glaubtest, dass alle Augen auf dich gerichtet sind. Was dich nicht loslässt, haben diese Menschen aber wahrscheinlich schon längst vergessen.

Nimm daher die Meinung anderer nicht zu wichtig und lerne, zu dir selbst zu stehen. Gerade fremde Personen, die dich kritisieren, sind meist nicht Teil deines Lebens. Eventuell hatten sie einen schlechten Tag und haben ihre Laune an dir ausgelassen.

Kommen doch mal wieder Selbstzweifel auf, frage deine Lieben, was ihnen an dir und deiner Art gefällt und warum sie gerne Zeit mit dir verbringen. Dies stärkt dein Selbstbewusstsein und sorgt dafür, dass du Selbstliebe lernst.

16. Ändere, was dich wirklich stört

Bist du wirklich unzufrieden mit einer Eigenschaft, die du besitzt, versuche sie zu ändern. Vielleicht hast du ein paar Kilos zu viel und hast dich wohler gefühlt, als du noch etwas weniger Kurven hattest. Dann runter von der Couch und auf in den Wald. Gehst du regelmäßig spazieren, kommt dein Kreislauf in Schwung und du kannst gleichzeitig ein paar überflüssige Kalorien verbrennen.

Denke daran, dass es hier nicht darum geht, was andere von dir halten. Bist du beispielsweise mit deinem Gewicht zufrieden, behalte dieses. Du musst dir selbst und nicht deinen Mitmenschen gefallen.

17. Sage auch mal nein

Dein Kumpel fragt dich, ob du ihm am Wochenende beim Umzug helfen kannst, du aber musst deine Steuererklärung abgeben? Dann sage selbstbewusst nein! Natürlich ist es wichtig, andere zu unterstützen. Damit du jedoch nicht egoistisch oder egozentrisch wirst, solltest du die ideale Balance zwischen Selbstliebe und Egoismus halten.

Achte auf deine eigenen Bedürfnisse und nimm Rücksicht darauf, was du möchtest und was du leisten kannst. Nein sagen solltest du übrigens auch dann, wenn dich Freunde nach einem Treffen fragen, du aber gerade viel lieber in Jogginghose und mit Schokolade auf der Couch lümmeln möchtest. Tue nichts anderen zuliebe, auf das du selbst keine Lust hast.

18. Sei geduldig

Selbstliebe erlernen ist ein Prozess, der seine Zeit braucht. Es kann sein, dass du dich zu Beginn noch nicht großartig findest. Sei geduldig und sage dir, dass die Liebe zu dir eines Tages kommen wird. Akzeptiere auch mögliche Rückschläge und Momente, in denen du doch wieder Kritik an dir übst. Dies gehört dazu.

Sie lernt Selbstliebe

Selbstliebe bedeutet nicht, egoistisch zu sein

Eventuell denkst du jetzt „Bin ich egoistisch, wenn ich mich selbst toll finde und meine Person über alle anderen stelle?“ Selbstliebe ist jedoch nicht das gleiche wie Egoismus. Du kannst sie lernen und trotzdem für andere da sein und auf ihre Bedürfnisse achten.

Wenn du dich selbst liebst, drehen sich deine Gedanken nicht mehr nur um dich und deine kleinen Fehler, sondern haben Raum für das Leben deiner Mitmenschen. Gleichzeitig beschert dir die Selbstliebe Glück und Zufriedenheit, die dafür sorgen, dass du ausreichend Energie hast, um dich um andere zu kümmern.  Lernst du also, dich selbst wichtig zu nehmen, profitieren auch deine Liebsten davon. Und das ist doch alles andere als egoistisch, oder?

Nimm an einem Kurs zum Thema Selbstliebe teil

Fällt es dir nicht leicht, dich selbst zu lieben, darfst du auch Hilfe annehmen. Melde dich bei einem Kurs an, bei dem du Selbstliebe lernen kannst. Ein Coach zeigt dir auf, warum du dich nicht magst und gibt dir Methoden an die Hand, dank derer du positive Gedanken entwickeln kannst. Mit der richtigen Unterstützung fällt es dir auch als große Kritikerin leicht, dich zu lieben und mit dir selbst in Einklang zu leben.

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